Der ehemalige Generalinspekteur Harald Kujat (mittlerweile a.D.) hat sich zur Diskussion über die Verlegung und den Einsatz schwerer Waffen zu Wort gemeldet:
Wenn man die Absicht hätte, unseren Soldaten bestimmte Waffensysteme vorzuenthalten, die nach Krieg aussehen, weil man nicht möchte, dass es nach Krieg aussieht, dann würde ich das schon für ziemlich fatal halten.
Er fügte hinzu:
Die “Beschwichtigungssemantik” Jungs könne er “nicht mehr hören”.
Wir behaupten seit langem: Das Hauptziel der Bundesregierung in Afghanistan ist nicht der Sieg über die Aufstandsbewegung und das Erreichen von Zielen wie der Stabilisierung des Landes, sondern die Vermeidung unpopulärer Entscheidungen. Einen Krieg, den man nicht als solchen wahrnehmen und nicht führen will, kann man auch nicht gewinnen.
One Response to “Diskussion um schwere Waffen: General Kujat kritisiert Bundesregierung”
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