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Kunduz: Kontrolle von Distrikten durch Aufständische

Die BBC berichtet über die Lage in paschtunischen Distrikten der Provinz Kunduz mit einem Schwerpunkt auf Chahar Darreh. Der Journalist der BBC bestätigt frühere Darstellungen anderer offener Quellen.

  • In Distrikten wie Chahhar Darra seien weder Regierung noch ISAF dauerhaft präsent. Taliban würden hingegen regelmäßig und sichtbarPatrouillen durchführen.
  • Mädchenschulen seien geschlossen
  • Bauern müssten 10% ihrer Ernte als “Steuer” an die Taliban abführen. Auch in anderen Landesteilen erheben sie diese “Steuern”. Dies ist ein Grund, warum die Bedeutung von Drogenanbau überschätzt wird: Diese Steuern können auf jegliche Ernten oder wirtschaftliche Aktivitäten erhoben werden.
  • Die Taliban betreiben Gerichte: Auch in anderen Landesteilen sind sie z.B. der effektivste Anbieter von Justiz. Wo das Justizsystem der Regierung vorhanden ist, ist es in der Regel korrupt.

Die beschriebenen Herausforderungen wären behebbar, wenn man sich zu einer geeigneten Strategie entschließen würde. Die Führer der paschtunischen Bevölkerung sind pragmatisch und würden Regierung und ISAF unterstützen, wenn man diese als stärke wahrnehmen würde:

The BBC was recently approached by a local tribal elder from Char Dara [Chahar Darreh in der Bw-Version] district, who made it clear that he wanted the plight of Kunduzis to be known to the world, and offered to take me on a tour of his district. “We are stuck between the government and the Taliban. Kunduz shouldn’t have been left to fend for itself,” says the elder, angrily.

Hier noch einmal das Video Al Jazeeras, dass u.a. offen betriebene Checkpoints der Taliban zeigt:

Die Entwicklungen in der Provinz Kunduz unterstreichen die Unzulänglichkeiten des deutschen Ansatzes. Der Schwerpunkt auf Eigenschutz und minimale Präsenz in der Fläche sowie mangelnde Unterstützung des Aufbaus afghanischer Sicherheitskräfte werden der deutschen Öffentlichkeit weiterhin als “Comprehensive Approach” verkauft.

Die Schwächen liegen allerdings nicht bei Bundeswehr und Bundesregierung, sondern auch auf afghanischer Seite. Der Gouverneur der Provinz Kunduz, Mohammed Omar, kollaboriert beispielsweise mit den Aufständischen, und die afghanische Polizei vor Ort ist in großen Teilen ineffektiv und unzuverlässig.

13 Kommentare zu “Kunduz: Kontrolle von Distrikten durch Aufständische”

  1. Holger sagt:

    Gott der Gerechte 600.000 Truppen! Da müssen wir ja für unser Gebiet mindestens eine Infantriedivision stellen. Unterstützungseinheiten brauchen wir dann ja auch noch und die Division sollte ja auch abgelöst werden. Könnte die Bundeswehr das denn leisten ? Haben wir denn genug Kampftruppen wie Fallschirmjäger,Gebirgsjäger, luftbewegliche Infantrie wie das Jägerregiment 1 und auch die Ausrüstung ?
    Abgesehen von der Frage, was machen wir denn da mit so wenig Truppen, würde mich interessieren, was könnten wir denn im Moment leisten würde den Kommandierenden freie Hand gegeben ? Wie viele Kampf-Batallione haben wir im Moment denn im Einsatz, die stark verkleinert, solche Operationen wie die Marines sie z.Zt. im Helmand-Valley ausführen, durchführen könnten ? Könnte man jetzt auch schon Operationen ausführen, die uns zumindest Respekt verschaffen, würden sich denn die Aufständischen davon beeindrucken lassen ? Die Frage wie sollen wir denn die eroberten Gebiete halten, brauche ich wohl gar nicht zu stellen.

    Danke

  2. Stefan sagt:

    “Ist der Eurofighter theoretisch geeignet für Luftunterstützung im Einsatzgebiet?”

    Der Eurofighter wurde ursprünglich als Air Superiority Plattform konzipiert. Das wurde später in ein Multirollen-Flugzeug geändert, aber die Integration der Air-to-Ground Fähigkeiten findet gerade erst statt.

    Zudem hat die Luftwaffe den Eurofighter erst in 2 Jagdgeschwadern eingeführt, da es wichtiger war die völlig veralteten F4s zu ersetzen. Ein Teil der Jagdbomber-Geschwader werden erst in den nächsten Jahren umgerüstet. Die RAF ist da anders vorgegangen und ist daher weiter was AtG betrifft.

    CAS kann aber auch ohne Probleme von Tornados durchgeführt werden. Hier ist eher die Frage ob die Luftwaffe etwas kleineres als die GBU-24 hat. Diese sind mit 2000 Pfund für viele Fälle überdimensioniert. Hier ist das LJDAM System vielversprechend, das im Moment im Zulauf sein sollte (damit kann man ungelenkte Bomben in Lenkwaffen umwandeln)

    “Wären Infantriekampfwagen (Marder mit Minenschutz) wegen ihrer stärkeren Panzerung und den Bordmaschinenkanonen, nicht den leichter bewaffneten Transportpanzern wie Dingo, Mungo etc. vorzuziehen ?”

    Die Marder haben keine Klima-Anlagen und sind damit in AFG nur sehr eingeschränkt verwendbar. Außerdem können z.B. auch Dingos mit einer 40mm GMG versehen werden.

    Obwohl es stimmt dass deutsche Fahrzeuge mit manuellen Waffen oft etwas unter-dimensioniert sind. Ein 50.cal wäre wesentlich besser als ein MG3 und ist bei anderen Ländern üblich. Außerdem vermisse ich hier Schilde für die Waffenstationen wie sie z.B. bei amerikanischen Fahrzeugen normal sind.

  3. Holger sagt:

    Sehr geehrter Herr Administrator, ich weiß nicht ob meine Anfrage hier richtig ist ? Gehört wohl ehr in ein Dikussionsforum. Vielleicht können Sie ja meine Anfrage anderswo unterbringen.
    Vielen Dank.

    Ich bin leider nur ein militärischer Laie, deßhalb bitte ich um Verzeihung, für die laienhaften Phantasien und den nicht korrekten militärischen Wortschatz.
    Mich würde interessieren was auf der Ausrüstungs-Wunschliste eines Kommandeurs in Afgahnistan stehen würde, wenn dieser strategisch und taktisch freie Hand hätte, um den asymetrischen Krieg in Afgahnistan Region Nord, zu gewinnen. Also ohne offensive Beschränkung, d.h. auch mit Search&Destroy Operationen.
    Vielleicht gibt es ja Experten hier, die solche Planspiele auch schon durchgegangen sind und mir ihre Sicht der Dinge schildern können.

    Meine speziellen Fragen zu meinem Brainstorming wären da.

    Wie viele Kampftruppen werden benötigt und wie viele Unterstützungstruppen für diese ?

    Wäre eine Operation, wie sie die Marines in Helmand im Moment ausführen, für die Bundeswehr machbar ? Hätten wir die Personalstärke, das Equipment und den Ausbildungsstand ?

    Würden Kampfhubschrauber wie z.B der Tiger (Upgrade mit Maschinenkanone) für die Luftnahunterstützung ausreichen, oder wären auch Jagbomber von Nöten ? Ist der Eurofighter theoretisch geeignet für Luftunterstützung im Einsatzgebiet ?

    Wären Infantriekampfwagen (Marder mit Minenschutz) wegen ihrer stärkeren Panzerung und den Bordmaschinenkanonen, nicht den leichter bewaffneten Transportpanzern wie Dingo, Mungo etc. vorzuziehen ?

    Ist es realistisch Fire Support Bases mit Artillerie einzurichten, die unsere Truppen in großem Radius, im Kampf wirksam unterstützen könnten ?

    Wären die Irregular Defence Camps, die die Green Berets in Vietnam errichteten, auch auf Afgahnistan übertragbar ? Will sich die Bevölkerung gegen die Taliban wirklich wehren ? Ich habe von einem Lehrer einer Mädchenschule gelesen, der den Taliban ins Gesicht sagte, wenn sie Krieg wollten könnten sie ihn haben. Er habe als Mudschahedin gegen die Russen gekämpft und verstehe sich aufs töten. Wenn sie wollten, könne er gleich Mann gegen Mann damit anfangen. Die Taliban hätten das Dorf dann, bis dahin in Ruhe gelassen. Ist so eine Darstellung realistisch ?

    Vielen Dank für Ihre Antworten

  4. Sven Ortmann sagt:

    “Wenn es stimmt, dass die COIN-Bekämpfung nur zu 20 % militärisch und zu 80 % zivil zu erfolgen hat, dann hat Deutschland die falsche Strategie, aber nicht nur wegen zu restriktiver ROE.
    Die 80 % Mittel auf ziviler Seite werden noch nicht mal ansatzweise erbracht. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)hätte westentlich mehr beitragen müssen.”

    Das planlose Ruminvestieren bringt auch nichts.
    Diese “80% zivil” sind zu allererst mal politisch gemeint.
    Noch bevor die Entwicklungshelfer mit der Detailplanung anfangen müssen die Diplomaten erst einmal das Fundament gelegt haben.

    Es fehlt aber allen ISAF/OEF Ländern an echten Diplomaten in Afghanistan. Junge und relativ lebensunerfahrene Offiziere der Zug- und Kompanieebene sind offenbar über alle Kontingente die hauptsächlichen Repräsentanten in den politischen Kontakten dort.
    Man hätte wenigstens all die westlichen Stäbe auskämmen können, um lebenserfahrene und silberbärtige Oberste und höher nach Lehrgängen als abkommandierbare Diplomaten in Uniform einzusetzen.

  5. Georg sagt:

    Wenn es stimmt, dass die COIN-Bekämpfung nur zu 20 % militärisch und zu 80 % zivil zu erfolgen hat, dann hat Deutschland die falsche Strategie, aber nicht nur wegen zu restriktiver ROE.
    Die 80 % Mittel auf ziviler Seite werden noch nicht mal ansatzweise erbracht. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)hätte westentlich mehr beitragen müssen. Überall müssen Soldaten die fehlenden zivilen Mittel kompensieren. Egal ob die Pioniere die Brücke in Feyzabad im wesentlichen gebaut haben, oder ob Feldjäger die fehlenden Polizeiausbilder ersetzen mussten, immer ist es das gleiche Bild.
    Die zivile Seite der COIN-Bekämpfung leistet zuwenig und lässt sich obendrein nicht durch den Bundestag kontrollieren. Für die Länder- und dem Bundesinnenminister herrscht Krieg in AFG. Deshalb schicken sie ihre Polizisten nicht nach AFG, mal abgesehen davon, dass diese nicht dort hinbefohlen werden können.

    Wenn der Hauptpunkt einer erfolgreichen COIN-Strategie darin besteht, die Bevölkerung auf die eigene Seite zu bekommen, dann hat nicht in erster Linie die Bw versagt, sondern die zivilen Aufbauanstrengungen und die afg. Regierung und Verwaltung, die es nicht geschafft hat, vielleicht sogar nicht die Absicht hat, die eigene Bevölkerung auf die Regierungsseite zu ziehen.

    Dies ist der eigentliche Skandal und dies kann man gar nicht oft genug erwähnen !

  6. Stefan sagt:

    Das Problem ist hier wirklich die deutsche Strategie. Zwar ist es nicht vollkommen richtig, dass man sich nur in den PRT Stützpunkten verschanzt, aber es ist natürlich was dran. Man führt im restlichen Land lediglich Patrouillen durch und das reicht nicht.

    Im Rest des Landes ist es üblich, dass es abseits der Hauptstützpunkte kleinere FOBs und COPs (Combat Outpost) gibt. Dort sind zum Teil nur ein, zwei Züge stationiert. Von dort kann man dann zu Fuß Patrouillen durchführen, Kontakt mit der Bevölkerung halten und den Feind bekämpfen (obwohl man auch geradezu zu Angriffen einlädt).

    Das würde aber erfordern, dass man mehr Verluste in Kauf nimmt und man bräuchte wirklich mehr Hubschrauber dort, da die Basen auch versorgt werden müssen.

  7. Sven Ortmann sagt:

    Das Video ist alt, und eine kurzzeitige Versammlung besagt wenig bis gar nichts. Mit den Journalisten mitten drin hatten sie ja nicht einmal einen Angriff zu befürchten.

    Bezüglich der extremen Korruption (der Fisch stinkt vom Kopf her) darf man sich fragen, ob überhaupt ein Ende (Erfolg) der ISAF Mission denkbar ist. Ein zutiefst korrupter Staat wird wohl kaum die schwierigen Aufgaben in einerr Bürgerkriegszeit übernehmen können.
    Die Korruption beginnt auf Kabinettsebene, ist also ohne Putsch oder Attentat auf die Regierung kaum zu mindern.

  8. Benjamin sagt:

    Bei den meisten Armeen würde ich erwarten, dass derzeit die Vorbereitungen laufen, Chahar Darreh zurück zu erobern. Groß angelegte Operation, BW, ANA und ANP. Clear, Hold, Build.
    Glaubt einer daran, dass das BMVg das erlaubt? :-)
    Aber naja, Falludscha wurde auch erst nach der Wahl gestürmt, warten wir es ab..

  9. politisch inkorrekt sagt:

    Na das Ktgt. wird ja jetzt bereits deutlich stärker. Die QRF wird auf BTL Stärke gebracht. Letzlich will die BW doch die Wahlen auch in Chahhar Darreh durchgeführt sehen. Da muss vor der Wahl eingegriffen werden. Ich schätze aber nicht vor Ende Juli – da das Ktgt noch gewechselt wird. Das dauert immer etwa 2-3Wochen.
    Mit den neuen RoE wäre jedenfalls mehr möglich.

    pi

  10. Michel sagt:

    In die Regierungspersonalien einzugreifen dürfte den Afghanen kaum zu vermitteln sein. Es gibt Methode die sich für solche Fälle bewährt haben: Föderalismus, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit. Solche Dinge können durch Verwaltungsreformen auf den Weg gebracht werden, ohne dass sie große politische Beachtung finden. Der Druck muss allerdings von außen kommen.

  11. T.S sagt:

    Die Frage ist meiner Meinung nach, ob das mit den derzeitigen Kräften überhaupt zu realisieren ist:

    In den PRTs sind meines Wissens (BW-Homepage, BT-Anfragen) neben einer Stabs- und Versorgungskompanie und einer Sanitätskompanie lediglich eine Schutzkompanie stationiert, die ja sowohl Kräfte für den Schutz des Feldlagers, als auch für Patrouillen abstellen muss.
    Sind da noch Züge vorhanden, um COPs einzusetzen?

    Die QRF wird zwar derzeit auf “Bataillonsstärke” gebracht (bisher zwei leichte Züge und ein gepanzerter Zug, es kommen 200 Soldaten, d.h. ca. eine Kompanie hinzu), aber deren Einsatzgebiet umfasst ja das gesamte RC North (ca. 8 Mio. Einwohner, 900 x 400 km) und der Auftrag als Reserve für den Gesamtbereich spricht auch nicht für langfristige COPs oder FOBs.

    Wieviel zusätzliche Kräfte braucht man denn, um z.B. im Distrikt Chahar Darreh eine ständige Präsenz aufzubauen? Reicht es aus, die Verstärkung für die Präsidentschaftswahlen (weitere 200 Mann) dazubehalten?

    Freue mich über Informationen und “good guesses”, gerne auch per Email: afghanistan_ts@gmx.de

  12. SiPol sagt:

    @Holger:
    Gute Fragen! Den von Ihnen verwendeten Begriffen nach haben Sie sich intensiv mit Vietman befasst. Ich lese gerade “A Better War” und werde vielleicht etwas zum Buch und seinen Schlußfolgerungen für Afghanistan demnächst hier etwas schreiben.

    Ich versuche, Antworten unter Berücksichtigung von OPSEC zu geben:
    - Zahl der Soldaten: Ideal wären 600.000. Verfügbar sind mit afghanischer Armee und Polizei gegenwärtig weniger als 200.000.
    - Die Bundeswehr sollte m.E. an Operationen wie in Helmand beteiligt sein, die zunächst in Ghowrmach und Kunduz stattfinden müssten. Das besondere der Operationen in Helmand ist, dass Räume endlich gehalten werden, während man in Ghowrmach und Kunduz bislang meist temporär operierte, die Aufständischen auswichen und man nach dem Ende der Op wieder von vorne anfangen musste.
    - Der Einsatz des Tiger wäre eine gute Sache. Mit nachgerüsteten Maschinengewehren kann der Großteil der Aufständischen bekämpft werden. Diese reichen nicht aus, wo er sich in typische afghanische Compounds flüchtet. Für deren Bekämpfung sind Jagdbomber gut geeignet, mit dem bekannten Problem der zivilen Kollateralschäden.
    - Thema “Marder”: Dieser ist zu wenig mobil und nicht an die klimatischen Bedingungen angepasst.
    - “Fire Support Bases”: Diese machen Sinn. Briten und Amerikaner setzen Artillerie aus “Forward Operating Bases” (FOBs) und “Combat Outposts” (COPs) ein. Mörser und Artillerie sind schneller, präziser und kostengünstiger als Luftnahunterstützung.
    - Thema “Irregular Defence Camps”: Die Bevölkerung lehnt die Aufständischen mit Masse ab. Das “Afghan Public Protection Program” (Selbstverteidigungsmilizen) ähnelt Vorbildern in Vietnam und Irak und gilt bislang als erfolgreich. Es hat Potential.

  13. Georg sagt:

    Nun die echten Diplomaten, wie der BMVg Jung und eine Gruppe von Mdb scheinen in Faizabad bei einem Treffen mit Stammesältesten auch nicht besonders diplomatisch vorgegangen zu sein. Dies berichtete zumindestens der ARD Korrespodent in seinem Blog. (Link habe ich velegt, vielleicht finde ich ihn noch). Der Besuch hat schon vor einigen Monaten stattgefunden.

    Auf die Beschwerde der Stammesältesten, dass die Brücke über den Fluss immer noch nicht gebaut sei, anwortete der Minister, da müsse er sich schon bei seinem Präsidenten Karzai beschweren. Der habe das Geld bekommen und der sei für den Bau zuständig.
    Andere Nationen hätten vermutlich aus Anlaß des Besuches die Bagger aufrollen lassen und einen Koffer mit Bargeld als Startkapital dabei gehabt.
    Nachdem dies medientechnisch ins Wasser gefallen war, sind dann tatsächlich die Baumaschinen von Kunduz angerollt und die Brücke ist in Zusammenarbeit mit der GTZ ohne die Regierung Karzai entstanden und ist letzte Woche eröffnet worden.

    Also es geht, auch wenn die deutschen Politiker erstmal in der Diplomatie nicht so erfolgreich waren.

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