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Iran: Neue Hinweise auf Entwicklung nuklearer Sprengköpfe

Zu den umstrittenen Fragen bei der Diskussion um das iranische Nuklearprogramm gehört, ob eine Entwicklung nuklearer Sprengköpfe stattfindet. Zweifelsfrei belegt ist bislang nur die zum Bau von Sprengköpfen erforderliche Uranreicherung sowie die Entwicklung von Trägersystemen, deren Bestückung mit konventionellen Wurflasten keinen Sinn machen würde.

Nun liegen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, die in Fragen des iranischen Nuklearprogramms einer öffentlichen Dramatisierung bislang gänzlich unverdächtig war, offenbar Belege für die Entwicklung nuklearer Sprengköpfe durch den Iran vor.

Dies ergänzt frühere Meldungen über laufende Arbeiten an der Entwicklung von Sprengköpfen sowie unter Berufung auf den BND erfolgte Meldungen über die Möglichkeit der Entwicklung nuklearer Fähigkeiten durch den Iran bis Anfang 2010. Bruno Schirra hatte in einem vielbachteten Artikel ebenfalls auf Zweifel des BND an der Unterbrechung der Sprengkopfentwicklung hingewiesen. Auch britische Behörden hatten dieser Annahme öffentlich widersprochen.

Angesichts des Scheiterns der Verhandlungen mit dem Iran (angebliche Zusagen zur Bereitschaft zur Urananreicherung außerhalb des Irans stellten sich als neue Verzögerungstaktik heraus) und der neuen Entwicklungen bzgl. der Entwicklung von Sprengköpfen werden strategische Alternativen zum Verhandlungsprozess zunehmend relevant.

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